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Nach einer knapp 10-jährigen Pause bin ich auf wundersame Weise wieder zu meinem alten Hobby zurückgekommen. Der Wiedereinstieg erfolgte mit einem für damalige Verhältnisse eher etwas ungewöhnlichen Gefährt, mit einer Schwalbe.
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Diesen Vogel habe ich für DM 300.- bei einem Hinterhofschrauber ganz in unserer Nähe erstanden. Das Teil lief echte 80 km/h und machte eine Weile richtig Spaß. Vor allem bin ich damit aufgefallen wie ein bunter Hund. Der "Sound" und die Rauchwolke die der Zweitakter produzierte provozierte so manchen Zeitgenossen sich mit dem Finger an die Stirn zu tippen. Aber mir hat sie wirklich und wahrhaftig Spaß gemacht.
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Nach einiger Zeit und einigen hundert Kilometern war mir 80 km/h dann doch zu langsam. Ich hatte "Blut geleckt" und es war klar daß so schnell wie möglich ein richtiges Motorrad angeschafft werden musste. Zuerst sollte es eine ältere gebrauchte sein. Nach so langer Abstinenz wollte ich kein allzu großes finanzielles Risiko eingehen falls ich mal unfreiwillig absteigen sollte.
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Und so fiel meine Wahl nach intensivem Studium der Kleinanzeigen auf eine mehrere Jahre alte Kawasaki Z 1000. Es war eine aufregende Zeit. Viel Leistung in einem eher mittelmäßigen Fahrwerk hat mich nicht nur einmal ins schwitzen gebracht.
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Nach diesem nur einige Monate dauernden Techtelmechtel mit Kawasaki kam die Rückkehr zu meiner alten Marke. Beim Besuch eines Händlers (existiert zwischenzeitlich nicht mehr) wurde ich auf eine neue Honda aufmerksam. DieHonda CBR 1100 XX Super Blackbird.
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Die 1100 XX war wirklich ein Hammer. Für uns eines der besten Bikes von allen. In 2 Jahren 38.000km, das meiste zu zweit und ohne Probleme. Über die Leistung dieses wahrhaftigen Superbikes brauche ich nicht viel zu erzählen. Jedermann weiß das die XX das erste serienmäßige Bike war das an der 300 Km/h Marke gekratzt hat. Trotz ihres eher wuchtigen Aussehens war Sie handlich und ein richtiger Kurvenwetzer. Problemlos und anspruchslos
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Auf der Schwäbischen Alb oder in den österr. Alpen, die Doppel X war immer ein zuverlässiger und fetziger Begleiter..
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Im Frühjahr 2000 dann mein erster Ausflug ins Reich der V2 Bikes. Eine Umstellung war das schon. Von den ruhig laufenden 4-Zylindern auf diesen rauhen V2. Aber schon nach kurzer Zeit stand für mich fest daß ich auch in Zukunft den Zweizylindern die Treue halten würde. Man ist ja schließlich flexibel. DieApriliaRSV Mille ist ein tolles Motorrad das vom Reiter einiges fordert undtrotzdem einen mords Spaß macht.
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In zwei Jahren haben wir damit 24.000km abgespult. Nur einemal auf der Rennstrecke in Hockenheim, ansonsten quer durch Westeuropa. Die Mille hat kein einziges Problem gemacht, war absolut zuverlässig und pflegeleicht.
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Und last but not least die Ducati 900 SS. An einem Sonntagmorgen im Sommer 2002 war ich sehr früh mit der XJR 1300 unterwegs. Um diese frühe Zeit hat man das Obere Donautal noch für sich allein. Auf dem Heimweg kurz vor Gammertingen stand die Ducati an der Straße - zum Verkauf. Ein paar Straße weiter die Firma Krinke, ein Ducati Händler. Ich habe den guten Mann aus dem Bett geholt und am Nachmittag stand die SS schon in meiner Garage.Das Ding hat mir auf Anhieb so gut gefallen daß ich einfach nicht wiederstehen konnte.
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Die Umbauteile (Höckersitzbank und Halbschale) werden von Krinke selbst gefertigt. Ich finde die 900 SS so halbnackt einfach schön. Gut abgestimmt macht Sie auf den kurvigen Straßen der Schwäbischen Alb sehr viel Spaß - vom Sound den der V2 produziert ganz zu schweigen.
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Und dann gings immer so weiter - bis heute GSX-R 1000, CBR 600 und die Harley. Mal sehen was noch kommt.
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